Für das Festival #hate10 im Mai 2015 im Kunstraum Kreuzberg / Bethanien liegen Programm, Zeitpläne sowie die Übersicht der Beteiligten gesondert vor.
HATE ist ein Magazin und Kulturprojekt zwischen Kunst, Politik und Rave-Kultur. Aus dieser Mischung entstehen Texte, die Relevanz mit Stil verbinden: Positionen, Beobachtungen und Einordnungen aus dem Berliner Kiez, aus Ausstellungen, aus Clubs und aus der laufenden Debatte über unsere Gesellschaft. Der Anspruch ist, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie gelesen, geteilt und diskutiert werden – ohne an Floskeln oder an Verlogenheit zu verlieren. Was herumliegt, wird benannt, was falsch ist, wird korrigiert, und was unklar bleibt, darf offen als offen stehen.
Die Themenschwerpunkte reichen von Kunst und Ausstellung über Politik bis hin zur Rave- und Clubkultur. Dazu kommen Beiträge über die Gegenwart der Stadt, über das Leben in Deutschland, über Machthaber und darüber, wie Macht aussieht, wenn sie tanzt, diskutiert oder sich in Formen und Fassaden versteckt. Gern werden dabei auch Grenzen des eigenen Blickwinkels thematisiert: Was fehlt, was zu schnell geglaubt wurde, wo ein schneller Kommentar eine sorgfältige Einordnung ersetzt hat. Ein Magazin, das ehrlich bleibt, muss sich selbst occasionally korrigieren dürfen.
Für Beitragsideen, Presseanfragen, Veranstaltungshinweise oder einfach für eine Nachricht ist die Redaktion erreichbar. Wer im HATE-Magazin mitmachen will, ob als Autorin, Autor, Fotografin, Illustratorin, DJ oder Förderpartner, kann sich unkompliziert melden. Kooperationen, Austausch und gemeinsame Projekte sind ausdrücklich willkommen, und auch unfertige Gedanken oder halbfertige Notizen sind ein guter Ausgangspunkt für eine gemeinsame Geschichte. Rückmeldungen, Kritik und Leserstimmen sind dabei keine Störung, sondern Teil der Sache.
Rechtlich ist HATE als Magazin und Kulturprojekt unter dem Namen hatemag geführt, mit dem Motto relevanz + stil als Selbstbeschreibung. Wer genauer wissen will, wer hinter dem Projekt steht, wie es entstanden ist und wohin es sich bewegt, findet hier den passenden Anknüpfungspunkt. Das HATE-Projekt versteht sich als fortlaufendes Gespräch: Texte erscheinen, werden gelesen, kommentiert, korrigiert, weiterentwickelt. Wer dieses Format wiedererkennt und weitertragen möchte, ist eingeladen, Teil davon zu werden – im Kiez, in der Halle, im Rave, in der Debatte.